| Faserzement |
|
![]() |
|
|
Hinweis: das hier geschilderte Verfahren ist auf asbesthaltigen Dächern verboten!
Zum begehen der Dachfläche sollte man Holzbohlen verlegen da sonst die Gefahr des durchbrechens besteht.
Der
erste Arbeitsschritt ist die Dachreinigung mit Druckwasser, dabei
entscheidet sich, ob die Beschichtung ganzflächig mit dem
Untergrund eine kraftschlüssige Verbindung eingeht. Die
Dachreinigung sollte daher sehr gewissenhaft durchgeführt
werden. Einfaches Abfegen, auch mit harten Besen, genügt
nicht. Es verbleiben immer noch hartnäckige Schmutznester, die
später eine trennende Wirkung haben!
Nach der Druckwasserreinigung muss das Dach auf Schäden untersucht werden. |
|
|
![]() |
|
![]() |
| Die Fehlstellen und Plattenfugen mit PUR-Dosenschaum ausschäumen. | |
|
![]() |
| Der überquellende Schaum nach dem Aushärten mit einen Messer beigeschnitten und mit Vulkem Dichtmasse versiegeln. | |
|
![]() |
![]() |
![]() |
| Nicht
beschichteter Faserzement muss zur Verfestigung der Fasern immer
grundiert werden. Dieser Schritt ist notwendig, um die je nach Grad der
Alterung faserige Oberfläche für die weitere Beschichtung
tragfähig zu machen. Dazu wird dann PURgrund S mittels einer Rolle, Pinsel oder ähnlichen satt auf die Oberfläche appliziert. Dieses sollte Nass in Nass zweimal passieren, nach leichtem antrocknen kann weiter verfahren werden. |
|
![]() |
![]() |
| Nun erfolgt das Versiegeln der Befestigungsschrauben VULKEM und überdecken mit Armierungsvlies. Es ist sinnvoll das Armierungsvlies auf einer Platte vorzuschneiden bevor es auf das Dach verbracht wird. | |
![]() |
![]() |
| Es wird ein etwas PURelastik mit einem Pinsel o.ä. vorgeleget. Dann wird das Armierungsvlies in das noch flüssige PURelastik gelegt und blasenfrei in den Flüssigkunststoff eingedrückt und bis zur vollständigen Sättigung mit PURelastik getränkt. | |
![]() |
|
| Die Plattenübergänge und die Längsrisse werden auch mit Armierungsvlies überdeckt. Dazu erst die Vliesbahnen zuschneiden, über den Schraubenköpfen das Vlies einschneiden, um Hohlstellen zu vermeiden. PURelastik vorlegen, das Vlies blasenfrei eindrücken und nochmal überstreichen. | |
![]() |
![]() |
| Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird die Dachfläche mit PURelastik satt beschichtet. | |
![]() |
![]() |
| Wenn
das Dach vollständig beschichtet ist, muss der
Flüssigkunststoff noch durchtrocknen, bevor eine weitere Lage PURelastik
aufgebracht werden kann. Im Sommer bei Temperaturen über
23°C kann das Dach nach etwa einer Stunde nachbeschichtet
werden. Bei niedrigeren Temperaturen sollten Sie 3-4 Stunden warten. Sollte es nach der Durchtrocknung zwischenzeitlich geregnet haben, muss das Dach vor der Nachbeschichtung getrocknet werden. Es spielt keine Rolle, ob die Nachbeschichtung am gleichen oder am nächsten Tag oder auch erst in einer Woche erfolgt. Die Haftung der einzelnen Lagen ist gewährleistet. Um
Spannungrisse (siehe folgende Fotos) zu vermeiden, muss darauf geachten
werden, dass die zweite Schicht
gleichmäßig aber nicht zu dick aufgetragen
wird.
Anschwemmungen in den Ecken müssen vermieden werden.
|
|
![]() |
![]() |
| Wenn der Dachaufbau so beschichtet ist, dass die Oberfläche gleichmäßig aussieht und seidenmatt glänzt, ist genügend Material aufgetragen worden. | |
![]() |
|
Materialbedarf: VULKEM: nach Bedarf PURgrund S: ca. 150 - 200 g/m² PURelastik: ca.2 - 3,0 kg/m² Armierungsvlies: nach Bedarf Werkzeug: Um
das PURelastik
auf dem Dach gut verteilen zu können, haben sich weiche
Bitumenbesen (zu erhalten im Dachdeckereinkauf) sehr gut
bewährt. Breite Pinsel zur Vorarbeit der Ecken vereinfachen
die Detailarbeit. Zum Armierungsvlies schneiden
halten Sie ein scharfes Cuttermesser und eine Schneideunterlage, z.B.
eine Spanplatte, bereit.
Zur Verarbeitung von VULKEM benötigen Sie eine Kartuschenpistole (auch Silikonspritze genannt). |
|